Sechs Tipps, die Sie vor dem Kauf eines Fitness Armbandes beachten sollten

Sechs Tipps, die Sie vor dem Kauf eines Fitness Armbandes beachten sollten Samsung Gear Fit Smartwatch

 

1. Tipp: Wichtiger als es auf den ersten Blick erscheint: Das Armband

Eigentlich ist das Armband oder die Befestigung des Schrittzählers nur ein Detail. Aber beim täglichen Einsatz des Activity Trackers kann es über Brauchbarkeit oder Unbrauchbarkeit des Gerätes entscheiden. Dabei ist der Zusammenhang doch eigentlich ganz einfach: Mit einem Fitnessarmband wollen Sie sich zu mehr Bewegung motivieren beziehungsweise Bewegungsdaten protokollieren. Bewegungen haben immer mit Erschütterungen zu tun. Nach den Gesetzen der Physik wird durch Erschütterungen Energie auf Gegenstände ausgeübt.

Das heißt ganz einfach, dass Sie vor einem Kauf sorgfältig prüfen sollten, ob die Befestigungsmöglichkeiten Ihres ins Auge gefassten Trackers den bei Ihnen auftretenden Energieeinwirkungen standhalten können. Für einen alltäglichen Einsatz, während dem nur Schritte beim Gehen gezählt werden sollen,

kann ein Fitness Tracker in Form eines schicken Armreifs ohne Verschluss ausreichen. Wird das Activity Band aber auch mit zum Sport genommen oder bei Outdoor Aktivitäten eingesetzt, ist ein sicherer Verschluss unverzichtbar, um das Gerät vor Verlust zu schützen.

Alternativ sollte es zumindest die Möglichkeit aufweisen, ein sogenanntes Bitbelt anzubringen. Das sind kleine Sicherheitsringe, die als zuverlässige Zusatzverschlüsse genutzt werden. Eine weitere Alternative stellen Activity Tracker dar, die vom Armband gelöst und mit einem Gürtelclip ausgestattet werden können. Am Sportdress lassen sich die Clips in der Regel nicht gut befestigen. Aber beispielsweise während einer Bergtour bietet sich die Möglichkeit, den Tracker nach innen gewendet an die Jackentasche zu klemmen und dabei mit der vorhandenen Knopf- oder Klettlasche zusätzlich zu sichern.

2. Tipp: Die Schutzklasse

Die Schutzklasse

Unter der Schutzklasse versteht man den Grad der Wasserfestigkeit.

Fitness Armbänder, die nur einen Spritzwasserschutz aufweisen, halten leichtem bis mittlerem Regenfall stand. Das heißt, sie eignen sich als City-Tracker und können im Alltag oder beim Joggen eine gute Figur machen. Zum Duschen oder im Schwimmbad müssen sie jedoch abgelegt werden. Sie können diese Geräte also nicht 24 Stunden ununterbrochen tragen. Auch für den Outdoor-Bereich sollten Sie eher ein Fitnessarmband wählen, das eine bessere Wasserfestigkeit aufweist. Die Schutzklasse IP67 steht hier für einen maximal 30minütigen Aufenthalt im flachen Wassern. Mit der Schutzklasse IP58 können Sie das Fitness Armband auch längerfristig in flachen Gewässern tragen. Soll die faszinierende Unterwasserwelt in tieferen Regionen erforscht werden, kann auf Activity Tracker zurückgegriffen werden, die bis zu 100 Meter wasserdicht sind.

3. Tipp: Für Ihre Einsatzzwecke der passende Funktionsumfang

Mit der Wahl des Armbandes beziehungsweise der Befestigungsmöglichkeit sowie der Schutzklasse haben Sie bereits eine Vorentscheidung zu den geplanten Einsatzzwecken getroffen. Dazu angepasst muss freilich auch der Funktionsumfang sein.

Ihre wesentliche Entscheidung vor dem Kauf betrifft die Anzahl der Sensoren:

  • Der Bewegungssensor oder Schrittzähler ist Standard. Manche jedoch erfassen bei der Mustererkennung nur die Anzahl der Schritte und sind damit vornehmlich auf das Gehen ausgelegt. Bei anderen Activity Trackern wird zwischen den Mustern “Gehen”, “Laufen” und anderem beim Schrittprotokoll unterschieden, woraus sich differenzierte Energiewerte ergeben. Sie sind auch für sportliche Anwendungen geeignet.
  • Gerade für den Einsatz im Gebirge aber auch zur besseren Bewertung des Energieverbrauchs ist natürlich zudem ein Höhenmesser interessant.
  • Zur Kontrolle und Eistellung Ihres Trainings können einige Fitness Tracker mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung kombiniert werden oder sind selber schon mit so einem Pulsmesser ausgestattet.

Wenn Sie Ihren Schrittzähler auch zur Motivation verwenden wollen, sollte er über ein Vibrationsakku verfügen. So kann er Sie auf eine bewegungsarme Phase aufmerksam machen. Außerdem kann die Vibration obendrein als Weckalarm genutzt werden. Zu beachten ist auch, dass einige sehr wenige Fitness Armbänder keine Möglichkeit haben, Schlafphasen aufzuzeichnen.

Für Ihre Einsatzzwecke der passende Funktionsumfang

Bei dem weiteren Funktionsumfang wie der Eingabemöglichkeit persönlicher Daten, der Umrechnung in Kalorienverbrauch oder der Eingabe umfangreicher Bewegungsprofile brauchen Sie lediglich zu entscheiden, ob dies über das Fitness Armband selber vorgenommen werden soll oder über eine App auf Ihrem Smartphone.

4. Tipp: Das Display kann den Bedienkomfort verbessern, verringert dabei aber die Akkulaufzeit

Das Display kann den Bedienkomfort verbessern, verringert dabei aber die Akkulaufzeit

Dabei gilt selbstverständlich: Je mehr Funktionen vom Activity Tracker übernommen und dargestellt werden sollen, desto besser und größer muss das Display sein. Zu bedenken ist aber, dass damit zwar Bedienkomfort gewonnen wird, die Akkulaufzeit sich aber deutlich vermindert.

5. Tipp: Welche Apps gibt es zu dem gewünschten Fitnessarmband?

Natürlich ist es toll, wenn die App, die genau auf die Eigenschaften Ihres Fitnessarmbandes zugeschnitten ist, mit den Möglichkeiten und Zusatzfunktionen ausgestattet ist, die Sie wünschen. Sie haben hier übrigens oft die Möglichkeit beispielsweise im Google Play Store oder im Apple App Store die entsprechenden Apps kostenlos zumindest in einer eingeschränkten Version herunterzuladen. So können Sie sich schon vor dem Kauf eines Activity Trackers mit den Merkmalen der dazu gehörenden App vertraut machen.
Aber auch, wenn die Haus-App nicht alle Ihre Erwartungen erfüllt, das entsprechende Fitness Armband aber Ihren Vorstellungen entspricht, können Sie oft dennoch zugreifen. Die meisten Tracker geben ihre Daten nämlich auch bereitwillig an andere Apps weiter. Hier braucht es allerdings etwas Mühe, um herauszufinden, mit welchen Apps das gewünschte Gerät kompatibel ist.

Welche Apps gibt es zu dem gewünschten Fitnessarmband?

6. Tipp: Der Activity Tracker muss zu Ihrem Smartphone Betriebssystem passen

Welche Apps gibt es zu dem gewünschten Fitnessarmband?

Kompatibilität spielt freilich auch in Hinsicht auf das Smartphone, welches Sie verwenden, eine Rolle. Die meisten Fitnessarmbänder sind mit Android Apps ebenso kombinierbar wie mit iOS Apps. Bei einigen wenigen kommt nur Android beziehungsweise nur iOS in Frage. Wiederum bei einer kleinen Anzahl an Activity Trackern besteht die Möglichkeit, eine passende App auf dem Windows Phone zu installieren. Für den Datenaustausch mit dem PC oder Mac sollte eine Kommunikation über USB vorgesehen sein.

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