Fitness Armband – Die neue Fitness Motivation

Seit einiger Zeit ist der Trend unübersehbar: Fitness Armbänder sind dabei, die Handgelenke von Bewegungswilligen zu erobern. Wir wollten es nun genau wissen, welche Modelle welchen Anforderungen am besten entgegen kommen. Dabei haben wir uns den sogenannten mittleren Markt angesehen. Activity Tracker ohne Display wurden also ebenso wenig berücksichtigt wie luxuriöse und sehr voluminöse Smart Watches mit Tracker Funktionen. Außer Konkurrenz haben wir dennoch auch einen Blick auf die Apple Smartwatch geworfen.

Für den Testvergleich haben wir uns jedoch auf das Angebot an leichten Fitnessarmbändern mit Display beschränkt, die Herstellerangaben verglichen, Tests analysiert und natürlich auch Kundenmeinungen ausgewertet. Herausgekommen ist dabei eine Testübersicht, die diejenigen Geräte mit einer Top-Bedienbarkeit, einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis sowie die Spitzenmodelle mit den umfangreichsten Trackingfunktionen übersichtlich darstellt.

 

Mehr Bewegung trotz alltäglicher Schreibtischarbeit – Ein Fitnessarmband kann auch motivieren

Viele von uns verbringen den Tag hauptsächlich sitzend. Dabei ist eigentlich jedem klar, dass ein wenig Bewegung zwischendurch neue Energie schafft und auch wohltuend für Körper und Geist wirkt. Eine Grundfunktion vieler Fitnessarmbänder besteht daher darin, in regelmäßigen Zeitabständen daran zu erinnern, eine Bewegungsphase einzulegen.
Nicht genug damit: Die kleinen Activity Tracker zeichnen zudem die Anzahl der Schritte, die an einem Tag gemacht wurden, auf.

So können Sie am Abend kontrollieren, wie viel Sie sich im Verlauf des Tages bewegt haben. Dazu bieten die meisten Geräte zahlreiche weitere Funktionen sowie Analysemöglichkeiten über eine App im Smartphone, Tablet oder PC.

In unserem Testvergleich haben wir unter anderem die Fitnessarmbänder, die für Einsteiger am besten geeignet sind, unter die Lupe genommen.

Die Fitness Armbänder mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis

Meine Note

Unverbindliche
Preisempfehlung

ModellGewichtWasserfestigkeitAkkulaufzeit SchrittzählerPulsmesserOptionaler Brustgurt Höhenmesser Smartwatch-Funktion Motivations-/Weckfunktion Schlafmodus Trainingsmodus Touchscreen Sprachsteuerung Mein Fazit

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Polar Loop

53,89 € * inkl. MwSt.

9005437,8 g20 m4 TageWer ein günstiges Fitnessarmband sucht, das sicher am Handgelenk sitzt, kann mit dem Polar Loop nichts falsch machen. Die Messwerte sind recht genau. Nur die Bedienung ist durch die sehr einfache Anzeige ohne Touch-Screen sowie die Knopfsteuerung nicht sehr komfortabel.

* am 25.08.2016 um 2:56 Uhr aktualisiert

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

iHealth Activity

19,89 € * inkl. MwSt.

AM337,5 gSpritzwasser7 TageSicher spricht der Preis für den iHealth Activity and Sleep Tracker. Aber wer weder Smartwatch-Funktionen noch Höhen- oder Pulsmesser braucht, findet hier alles, was ein Fitness Armband bieten soll. Das pixelige Display ist zwar nicht up to date, aber dafür muss die Haushaltskasse auch nicht besonders strapaziert werden.

* am 25.08.2016 um 1:00 Uhr aktualisiert

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

LG Lifeband Touch

110,45 € * inkl. MwSt.

FB84-BL50,9 gSpritzwasser4 TageDas LG Lifeband Touch ist vielleicht eines der günstigsten Touch-Screen Fitnessarmbänder mit Smartwatch-Funktionen. Seine Konstruktion als starrer Armreif und die geringe Wasserresistenz beschränken es aber auf einen Einsatz im städtischen Alltag. Für Sportler ist es trotz entsprechender Funktionalität daher nicht geeignet.

* am 24.08.2016 um 21:04 Uhr aktualisiert

Mit einem Fitness Armband haben Sie Ihr Bewegungsprogramm noch besser im Griff

Bewegung und ein erholsamer Schlaf fördern nicht nur die Gesundheit, sondern stehen auch in direktem Zusammenhang zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden. Kleine, praktische Fitness Tracker geben Ihnen hier die Möglichkeit, ihr sportliches Ausgleichsprogramm zu kontrollieren und zu optimieren.
Viele Geräte verfügen auch über die Möglichkeit, Tiefschlaf- und Wachphasen in der Nacht zu protokollieren. Mit der passenden App stellen Sie die erfassten Daten übersichtlich dar und haben vielfältige Analysefunktionen.

Ich habe mir Testberichte und Kundenmeinungen zu den Topgeräten angesehen und daraus – je nach Ihren Prioritäten – eine Bestenliste entwickelt. Berücksichtigt wurde dabei neben Funktionsumfang und Zuverlässigkeit selbstverständlich auch, ob sich das Fitness Armband gut am Handgelenk macht und welche Infos es von sich aus ohne Verbindung mit Smartphone, Tablet oder PC preisgibt.

Die besten Fitness Armbänder in puncto einfache Bedienbarkeit

Meine Note

Unverbindliche
Preisempfehlung

ModellGewichtWasserfestigkeitAkkulaufzeit SchrittzählerPulsmesserOptionaler Brustgurt Höhenmesser Smartwatch-Funktion Motivations-/Weckfunktion Schlafmodus Trainingsmodus Touchscreen Sprachsteuerung Mein Fazit

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Sony Smartband Talk

149,95 € * inkl. MwSt.

1291-616924 gFlachwasser3 TageEigentlich ist das Sony Smartband Talk ein Activity Tracker, bei dem man sofort zugreifen möchte. Die Möglichkeiten, Anrufe entgegenzunehmen und sogar auszuführen, überzeugen genauso wie die Sprachsteuerung. Nur, da das Vergnügen so schnell zu Ende ist, bleibt lediglich eine – dennoch sympathische – Spielerei übrig.

* am 25.08.2016 um 1:17 Uhr aktualisiert

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Samsung Gear Fit

Preis nicht verfügbar
 

SM-R3500ZKADBT27,2 gFlachwasser3 TageDas Samsung Gear Fit macht ohne Zweifel einen edlen Eindruck. Mit eingebautem Pulsmesser ist es auch für Sportler eine gute Wahl. Negativ jedoch sind das fehlende Vibrationssignal und die Festlegung auf ein Samsung Smartphone.

* am 24.08.2016 um 22:28 Uhr aktualisiert

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Garmin Vivosmart

Preis nicht verfügbar
 

010-01317-1019 g50 m7 Tage Das Garmin Vivosmart ist ein hervorragendes Gerät, das sich für Sportler ebenso gut wie für Laien eignet, die eine einfache Bedienung wünschen. Selbst Kinder können mit ihm ausgestattet werden. Dafür muss aber tief in die Tasche gegriffen werden.

* am 24.08.2016 um 21:53 Uhr aktualisiert

Fitness Armbänder: Ein sinnvoller Begleiter beim Sport

Bei aktiven Sportlern sind sie schon etwas länger im Einsatz: Fitness Armbänder. Hier müssen sie mehr leisten. Neben den normalen Tracking-Funktionen spielt auch der Umgang mit den aufgezeichneten Daten eine erhebliche Rolle. Interessant ist dabei, dass einige Modelle bei der Umrechnung von Bewegung in Kalorienverbrauch nur die Anzahl der Schritte als Berechnungsgrundlage nehmen und andere die Dynamik der Bewegung mit einbeziehen.

Das heißt, erstere sind für Sportler weniger geeignet, da sie für die größere Anzahl an Schritten beim langsamen Gehen einen höheren Kalorienverbrauch angeben als für die kräftezehrende aber schrittarme Aktivität beim Laufen, beim Radfahren, bei Sprints oder beim Bergsteigen. Zudem sollten Sportler bei der Wahl ihres Fitness-Trackers darauf achten,

dass auch zusätzliche Daten erfasst und in die Analyse einbezogen werden, so kann z.B. ein Pulsfrequenzmesser oder ein Höhenmesser sinnvoll sein.

Außerdem stellen Sportler höhere Anforderungen an den Tragekomfort, da der Activity Tracker auch bei extremen Belastungen komfortabel und sicher getragen werden soll. Das Display Ihres professionellen Fitness Trackers sollte bereitwillig Auskunft geben, um auch während des Trainings einen Überblick zu erhalten, ohne erst das Smartphone zücken zu müssen. Schließlich spielt hier die Schutzklasse eine größere Rolle. Wasserdicht – am besten auch bei Tauchgängen in einigen Metern Tiefe – sollten sie schon sein. Ein für alle Sportarten optimal geeignetes Gerät gibt es leider nicht. Daher haben wir in unserem Testvergleich die Geräte hervorgehoben, die in einzelnen relevanten Kategorien glänzen.

Die Fitness Armbänder mit den umfangreichsten Trackingfunktionen

Meine Note

Unverbindliche
Preisempfehlung

ModellGewichtWasserfestigkeitAkkulaufzeit SchrittzählerPulsmesserOptionaler Brustgurt Höhenmesser Smartwatch-Funktion Motivations-/Weckfunktion Schlafmodus Trainingsmodus Touchscreen Sprachsteuerung Mein Fazit

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Polar Loop

53,89 € * inkl. MwSt.

9005437,8 g20 m4 TageWer ein günstiges Fitnessarmband sucht, das sicher am Handgelenk sitzt, kann mit dem Polar Loop nichts falsch machen. Die Messwerte sind recht genau. Nur die Bedienung ist durch die sehr einfache Anzeige ohne Touch-Screen sowie die Knopfsteuerung nicht sehr komfortabel.

* am 25.08.2016 um 2:56 Uhr aktualisiert

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Garmin Vivosmart

Preis nicht verfügbar
 

010-01317-1019 g50 m7 Tage Das Garmin Vivosmart ist ein hervorragendes Gerät, das sich für Sportler ebenso gut wie für Laien eignet, die eine einfache Bedienung wünschen. Selbst Kinder können mit ihm ausgestattet werden. Dafür muss aber tief in die Tasche gegriffen werden.

* am 24.08.2016 um 21:53 Uhr aktualisiert

Bestes
Preis/Leistungsverhältnis
Einfachste
Bedienbarkeit
Meisten
Trackingfunktionen

Samsung Gear Fit

Preis nicht verfügbar
 

SM-R3500ZKADBT27,2 gFlachwasser3 TageDas Samsung Gear Fit macht ohne Zweifel einen edlen Eindruck. Mit eingebautem Pulsmesser ist es auch für Sportler eine gute Wahl. Negativ jedoch sind das fehlende Vibrationssignal und die Festlegung auf ein Samsung Smartphone.

* am 24.08.2016 um 22:28 Uhr aktualisiert

Funktion – Wie ist ein Fitnessarmband überhaupt aufgebaut?

Es sind im Wesentlichen drei Bauteile, aus denen ein Fitness Tracker besteht. Zum eigentlichen Messgerät kommen ein Armband sowie Akkus beziehungsweise Batterien. Das Modul, welches die Messungen übernimmt, beinhaltet einen oder mehrere Sensoren sowie einen Speicher zur Aufzeichnung der Daten. Außerdem ist hier ein Display integriert. Einige Modelle verzichten darauf und enthalten nur einige LEDs, die eine Kurzinfo zu Aktivitäten liefern. In diesem Falle ist der Anwender natürlich ganz auf die Weitergabe der erfassten Daten an ein Smartphone, Tablet oder einen PC angewiesen. Dafür enthalten die Messgeräte schließlich eine Schnittstelle. Sie kann kabellos aufgrund von Bluetooth oder Funk funktionieren oder sich in Gestalt eines USB-Anschlusses präsentieren, über den auch die Stromversorgung des Akkus gewährleistet wird.

Funktion – Wie ist ein Fitnessarmband überhaupt aufgebaut? Fitnessarmband – © Syda Productions – Fotolia

Der Bewegungssensor – Grundausstattung aller Fitness Armbänder

Das Herz jedes Fitness Trackers stellt der Bewegungssensor dar. Seine Aufgabe ist es, die Anzahl der gemachten Schritte zu erfassen. Das ist allerdings schwieriger, als es sich zunächst anhört. Dazu muss der Sensor ja in der Lage sein, die Bewegung des Handgelenks, an dem sich der Tracker befindet, richtig zuzuordnen. Dabei kann es vorkommen, dass geschäftige Tastaturarbeit am Schreibtisch als intensives Workout fehlinterpretiert wird. So kann dann eine gigantische Schrittzahl bis zum Abend zusammenkommen, ohne dass der Bürostuhl verlassen wurde.

Ist der nächste Tag frei und wird zu einer Fahrradtour genutzt, kann es passieren, dass der Aktivity Tracker Alarm schlägt, da er der Auffassung ist, sein Träger bewege sich nicht genug.

Die Hand bleibt hier nämlich relativ ruhig.Um dies zu vermeiden werden die erfassten Daten von einer Software analysiert. Jeder Bewegungsablauf folgt einem bestimmten Muster. Nur dann, wenn das Muster “Schritte” erkannt wird, sollen sie im Speicher berücksichtigt werden. Um das zu erkennen,

werden die ersten in der Regel fünf bis zehn Schritte nicht mitgezählt. Erst, wenn sie identifiziert sind, beginnt die Aufzeichnung. Die nicht mitgezählten Schritte werden später von der Software hinzugezählt.

Andere Activity Tracker zählen jeden Schritt von Anfang an, ziehen sie jedoch wieder ab, wenn keine Mindestanzahl erreicht wird oder sie nicht dem Muster entsprechen. Auch wenn die verschiedenen Modelle unterschiedliche Filter nutzen, funktioniert das beim Gehen recht gut. Größere Unterschiede zur tatsächlichen Anzahl der Schritte werden jedoch in einigen Tests beim Laufen beschrieben. Bei sportlichen Betätigungen außerhalb des Gehens und Laufens, zeigen aber alle Geräte erhebliche Schwächen.

Schön wäre es natürlich, wenn die Fitnessarmbänder in der Lage wären, unterschiedliche Bewegungsmuster wie Gehen, Laufen, Sprinten, Bergsteigen, Radfahren, Schwimmen und ähnliches festzuhalten. Um hier zu einer akzeptablen Zuverlässigkeit zu kommen, wäre jedoch eine kombinierte Auswertung aus mehreren Sensoren notwendig, worunter neben Höhen- und Pulsmesser zumindest auch ein GPS vorhanden sein müsste. Derzeit kann allerdings kein Activity Tracker GPS-Daten empfangen. Hintergrund ist wohl, dass gegenwärtig verfügbare GPS-Module den kleinen Stromspeicher auf eine Betriebsdauer im Stundenbereich beschränken würden, was nicht zweckdienlich ist.

Der integrierte Höhenmesser in manchen Geräten könnte mehr leisten

Beispielsweise das LG Laufband Touch verfügt zusätzlich über einen Höhenmesser. Die hier erfassten Daten werden mit der Anzahl der Schritte in Beziehung gesetzt. So kann unter anderem eine angepasste Berechnung des Kalorienverbrauchs erfolgen. In der Regel wird der Höhenmesser bei Fitness Armbändern aber nur für die interne Verarbeitung verwendet. Eine Anzeige der aktuellen Höhe über Normalnull oder auch eine Statistik über die zurückgelegten Höhenmeter sind nicht vorgesehen.

Activity Tracker mit integriertem Pulsmesser oder optionalem Brustgurt

Beim Messen der Pulsfrequenz sind zwei Verfahren zu unterscheiden. Einmal kann der Sensor direkt im Activity Tracker vorhanden sein. Dann wird die Messung wie beim Samsung Gear Fit nach einem optischen Verfahren durchgeführt. Dafür muss das Fitness Armband jedoch sehr eng anliegen und es muss berücksichtigt werden, dass die angezeigte Frequenz nur einen groben Anhaltspunkt liefert. Genauere Werte ermittelt ein Brustgurt, wie er unter anderem für das Garmin Vivosmart als optionales Zubehör erhältlich ist. Die Übertragung der Daten erfolgt dabei über den Funkstandard ANT+. Das Tragen eines Brustgutsensors ist natürlich dauerhaft nicht möglich. Diese Variante ist also vornehmlich für Sportler gedacht, die ihren Belastungs-Level auf eine ideale Herzfrequenz einstellen wollen.

Display – LED, OLED oder AMOLED

Natürlich möchte der Träger auch schon mit dem Blick auf das Fitnessarmband einige Informationen erfahren. Das können auch bei einem aufwändigen Display keine detaillierten Statistiken sein. Dafür ist die App da. Aber ein Überblick über Eckdaten sollte gewährleistet sein. Bei aktuellen Geräten wird dafür ein Display mit organischen Leuchtdioden eingesetzt. Es gibt sie in zwei Varianten. Die Standardausführung wird als OLED bezeichnet. Das Garmin Vivosmart, das Runtastic Orbit oder auch das LG Lifeband Touch sind damit ausgestattet. Eine höhere Auflösung und Grafikfähigkeit bietet ein AMOLED-Display wie es beim Samsung Gear Fit zu finden ist.

Eine einfachere Alternative sind gewöhnliche LEDs. Der iHealth Activity Tracker zaubert daraus eine Pixel-Darstellung. Modelle, deren LEDs keine Displayeigenschaften aufweisen, sondern über drei oder fünf Leuchtelemente lediglich beispielsweise die Erreichung des Tagesziels anzeigen, haben wir nicht berücksichtigt.

Ob organisch oder nicht: Bei Sonneneinstrahlung sind LEDs nur ablesbar, wenn sie über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen. Diese Anforderung fällt bei einem eInk-Display weg. Es ist in jeder Situation – ohne Beleuchtung aber nicht bei Dunkelheit – gut ablesbar. Ein weiterer Vorteil der “elektronischen Tinte” ist, dass sie mit nur sehr wenig Strom auskommt. Das Sony Smartband Talk setzt auf diese Technologie.

Kommunikation über Bluetooth oder USB-Kabel

Zur Grundausstattung der Activity Tracker gehört eine Bluetooth-Schnittstelle. Standard sind dabei stromsparende “Smart” oder “LE” Module, die aus der Version 4.0 heraus entwickelt wurden. Eine Kommunikation mit diesen Fitnessarmbändern setzt natürlich voraus, dass auch der “Verbindungspartner” Smartphone, Tablet oder PC für diesen Standard ausgelegt ist. Als zweite Schnittstelle für eine Kabelverbindung kann ein USB-Anschluss dienen. Das ist insbesondere dann nützlich, wenn die Daten auf einem PC ausgelesen werden sollen. Viele Windows- oder Apple-Computer verfügen nämlich über keine Bluetooth-Schnittstelle.

So lange halten die Akkus in einem Fitness Armband

Die Stromversorgung gehört zu den gravierendsten Schwachstellen der meisten Fitness Armbänder. Schließlich sollen die Tracker rund um die Uhr getragen werden, Daten sammeln und häufig oder ständig Infos auf dem Display anzeigen. Dabei liegt das Gros der Geräte in der Gewichtsklasse von unter 40 Gramm. Klar, dass der Akku hier nicht besonders leistungsfähig ausfallen kann. Ein Anschluss an die Stromversorgung ist in der Regel nach zwei bis fünf Tagen unumgänglich.

Ärgerlich daran ist, dass aufgrund der Beanspruchung der Akkus meist nur 300 bis 500 Ladezyklen möglich sind. Da ein Austausch der Akkus nicht vorgesehen ist, ist die Lebenszeit der Activity Tracker durch den natürlichen Verschleiß ihrer Stromspeicher stark begrenzt.

Eine Ausnahme stellt hier nur der Garmin Vivosmart dar. Er versorgt sich über handelsübliche Einweg-Knopfzellen mit Strom. Die Vorgänger-Version mit eInk-Display konnte ein ganzes Jahr unterbrechungsfrei betrieben werden. Das aktuelle Modell hat neben erweiterten Funktionen auch ein OLED-Display. Darauf sehen die Daten zugegebener Maßen schöner aus. Die Lebensdauer der obendrein nicht ganz unproblematisch zu wechselnden Batterien

wird so aber auf rund eine Woche begrenzt. Damit ist der Garmin Vivosmart zwar prinzipiell haltbarer als die Konkurrenzmodelle. Die Erneuerung der Batterien ist aber auf Dauer ein recht kostspieliges Vergnügen und zudem sicher nicht umweltgerecht.

Display – LED, OLED oder AMOLED LED, OLED oder AMOLED – © alexey_boldin – Fotolia

Der Speicher sollte auf mehrere Wochen ausgelegt sein

Sinnvoll werden Fitness Armbänder auch dadurch, dass sie die Aktivitäten ihrer Träger langfristig aufzeichnen. Um dies zu gewährleisten brauchen sie natürlich einen internen Speicher. Glücklicherweise sind diese Bausteine auch mit hohen Kapazitäten heute klein, leicht, stromsparend und günstig. Es gibt also keinen Grund, daran zu sparen. Daher sollten zwei Megabyte, die die Aktivitäten aus mehreren Wochen speichern können, das Minimum sein. Je komplexer die Erfassung wird, desto mehr Speicher ist jedoch erforderlich. Werden also mehr Daten erfasst und auch zusätzliche Funktionen bereitgestellt, dürfen es besser vier, acht oder 16 Megabyte sein.

Neben dem Tragekomfort sollte auf einen sicheren Verschluss beim Armband geachtet werden

Fitnessarmbänder sind eher kostspielige Accessoires. Manche kommen auf 100 Euro oder deutlich darüber. Bei solchen Preisen kann der Anwender ein hochwertiges Armband und angenehmen Tragekomfort erwarten. Hier können alle Geräte einigermaßen punkten. Nur das LG Lifeband Touch ist mit gut 50 Gramm einwandfrei zu schwer.

Entscheidender aber ist, dass der Verschluss der Armbänder zuverlässig greift. Schließlich werden die Activity Tracker ständig und gerade auch in Bewegungs-Situationen getragen. Um einem unbeabsichtigten Verlust zusätzlich vorzubeugen, können kleine Sicherungsringe oder Bitbelts angebracht werden. Auch hier zeigt sich das LG Lifeband Touch wiederum unsicher, da konstruktionsbedingt keine Bitbelts verwendet werden können. Eine schöne Flexibilität im Tragekomfort bieten Geräte wie der günstige iHealth Activity Tracker. Am Armband mag er vielen zu klobig sein. Aber das Messgerät kann auch ohne Armband an einem Clip in der Hosentasche, am Gürtel oder dem Revers der Jacke getragen werden.

Fitnessarmbänder können analysieren und motivieren

Die über den Bewegungssensor und eventuell Puls- sowie Höhenmesser ermittelten Werte können zu zahlreichen weiteren Funktionen verwertet werden. Das funktioniert völlig eigenständig über die im Fitnessarmband integrierte Software, im Zusammenspiel mit einer externen App oder wird ausschließlich über das Programm geleistet, welches auf Smartphone, Tablet oder PC installiert ist.

Dank Bewegungssensor Schlafphasen protokollieren

Der Schlaf ist bekanntlich in mehrere Phasen unterteilt. Ein Unterscheidungsmerkmal dabei ist die unterschiedlich intensive Bewegung. Was liegt da näher, als den Bewegungssensor des Activity Trackers auch in der Nacht zu nutzen. Hierfür sehen die Geräte einen sogenannten Schlafmodus vor. Er kann automatisch zu festgelegten Zeiten aktiviert oder auch manuell gestartet werden. Meist im Zusammenspiel mit der App werden so die Gesamtschlafzeit, Leichtschlaf-, Tiefschlaf- sowie Wachphasen dargestellt. In der Regel ist es auch möglich, das Schlafverhalten über einen längeren Zeitraum wie einer Woche oder mehr darzustellen. Gerade das erlaubt Rückschlüsse darauf, wie sich der Tagesverlauf – viel oder wenig Stress sowie viel oder wenig Bewegungsausgleich – auf den Schlaf auswirkt.

Fitnessarmbänder können analysieren und motivieren Jogging at night – © Halfpoint – Fotolia

Kleine Hinweise erinnern daran, dass es Zeit ist, sich zu bewegen

Eine nützliche Funktion der Fitness Armbänder besteht in der Möglichkeit, sie so einzustellen, dass sie eine Mitteilung geben,

wenn der Bewegungssensor über einen festgelegten Zeitraum zu wenig Aktivität registriert. Diese Erinnerung wird über das Display weitergegeben. Besser ist es aber, wenn eine Vibration oder ein akustisches Signal erfolgt. So wird verhindert, dass die motivierende Aufforderung zur Bewegung übersehen wird.

Ebenso sinnvoll ist es, sich Ziele zu setzen. Als erstrebenswert gelten beispielsweise 10.000 Schritte am Tag. Dabei ist es möglich, dem Activity Trainer diesen Wert vorzugeben. Auf dem Display oder in der App lässt sich auf diese Weise genau ablesen, wie viel Bewegung am aktuellen Tag noch fehlt, um das Ziel zu erreichen. Auch hier bieten die meisten Tracker eine Alarmfunktion, wenn die Gefahr besteht, das Tagespensum nicht zu erreichen.

Welche Strecke bin ich heute gelaufen?

Die Berechnung zurückgelegter Distanzen ergibt sich aus der Anzahl der erfassten Schritte. Ist wie beim Samsung Gear Fit die Schrittlänge dabei im Vorhinein festgelegt, kann freilich nur dann eine Distanz korrekt wiedergegeben werden, wenn der Träger des Activity Trackers Schritte in genau der vorgegebenen Länge macht. Das ist allerdings in den wenigsten der Fälle so. Die Distanz wird also meistens nur sehr ungenau berechnet. Andere Fitness Armbänder lassen dem Anwender die Möglichkeit, ihre Schrittlänge manuell einzugeben. Am besten ist das gelöst, wenn für Gehen und Laufen getrennt individuelle Werte eingegeben werden können. So können Distanzen wie beim Garmin Vivosmart am genauesten berechnet werden.

Zur Berechnung des Kalorienverbrauchs müssen Activity Tracker mit einigen Daten gespeist werden

Bei der Berechnung des Kalorienverbrauchs sind grundsätzlich zwei Werte einzubeziehen. Da ist einmal die Menge an Energie, die auch ohne weitere Bewegung verbraucht wird. Dabei handelt es sich um den Grundumsatz. Um diesen Wert zu ermitteln, sind einige Profildaten erforderlich. Das heißt, der Träger muss das Körpergewicht, sein Alter, seine Größe sowie sein Geschlecht angeben. Hinzu kommt der Leistungsumsatz, also die Menge an Kalorien, die durch zusätzliche körperliche Aktivitäten verbraucht werden. Schon bei der Berechnung des Grundumsatzes gibt es unter den einzelnen Fitnessarmbändern erhebliche Unterschiede. Dies setzt sich beim Leistungsumsatz fort, da beispielsweise das Garmin Vivosmart lediglich gemachte Schritte einrechnet, während das LG Liveband Touch alle registrierten Bewegungen in den Kalorienverbrauch mit einbezieht. Wichtig ist, dass der Grundumsatz vom Leistungsumsatz getrennt darstellbar ist. Nur so haben Sie schließlich die Möglichkeit, die Auswirkungen Ihres Bewegungsprogramms auf den Kalorienverbrauch zu erkennen.

Fitness Tracker als Armbanduhr und zur Steuerung des Smartphones

Einige Activity Tracker versuchen eine Symbiose mit einer Armbanduhr und einer Smartwatch herzustellen. Da das Fitness Armband den Zeitmesser am Handgelenk häufig ersetzt, ist das sinnvoll. Um aber immer zumindest die Uhrzeit ablesen zu können, muss das Display ständig aktiv sein. Das stellt erhöhte Anforderungen an den Akku. Gerade für sportliche Aktivitäten kann auch eine Stoppuhr mit Timer ein nützliches Ausstattungsmerkmal sein. Etwas anders sieht es hier schon beim Wecker aus. Die meisten Activity-Bänder realisieren den Alarm nur über eine Vibrationsfunktion. Das heißt, um das Wecksignal überhaupt registrieren zu können, muss der Tracker auch in der Nacht anliegen. Wird er dazu genutzt, die Schlafphasen zu protokollieren ist das der Fall. Hier ergibt sich eine schöne Funktion, über die unter anderem das Sony Smartband Talk verfügt. Es bietet nämlich die Möglichkeit, eine Zeitspanne für das Wecken festzulegen. Registriert es also innerhalb dieses Zeitraums, dass sich der Träger außerhalb einer Tiefschlafphase befindet, entscheidet es, den Alarm genau dann auszulösen. Ansonsten wartet es, bis das Weckzeit-Limit erreicht ist.

Die Smartwatch-Funktionen einiger Fitnessarmbänder sind dazu bestimmt, mit dem Smartphone ein Team zu bilden. Dabei können eingehende Anrufe und Nachrichten auf dem Display des Trackers erscheinen. Auch ist es möglich, den Medienplayer zur Musikwiedergabe vom Handgelenk aus zu steuern, um das Handy beispielsweise zur Titelwahl nicht aus der Tasche zücken zu müssen. Klar ist, dass dazu die Verbindung zum Smartphone ständig aufrecht erhalten werden muss. Auch wenn die verwendeten Bluetooth-Module stromsparend sind, zehrt das spürbar an der Akkulaufzeit. Im Allgemeinen haben bei den Smartwatch-Funktionen diejenigen Hersteller die Nase vorn,

die auch Mobiltelefone produzieren. Daraus ergibt sich aber auch, dass Sony- und LG-Tracker am besten mit Smartphones aus dem gleichen Hause harmonieren. Beim Gear Fit ist es sogar so, dass ausschließlich Samsung-Geräte unterstützt werden.

Fitness Tracker als Armbanduhr und zur Steuerung des Smartphones Steuerung des Smartphones – © alexey_boldin – Fotolia

So gelingt die Bedienung des Fitnessarmbandes

Ein durchdachtes Bedienkonzept für die kleinen Fitness Tracker stellt natürlich eine Herausforderung dar. Schließlich steht nur wenig Platz zur Verfügung, um teilweise umfangreiche Funktionen anzuwählen. Am einfachsten wird dies realisiert über Drucktasten. Dabei ist es aber so, dass die Wahl unterschiedlicher Modi

So gelingt die Bedienung des Fitnessarmbandes Bedienung – © alexey_boldin – Fotolia

aufgrund kürzerer oder längerer Tastendrücke erfolgt. Wird die Taste nach zwei Sekunden losgelassen, führt dies zur Aktivierung der Funktion A. Nach vier Sekunden wird Funktion B aufgerufen und nach sechs die Funktion C. Weitere Features können dann über Doppel- oder Dreifachklicks zur Verfügung stehen. Es ist offensichtlich, dass diese Bedienweise das Erlernen eines Quasi-Morse-Alphabets für das Fitness-Armband erfordert und recht kompliziert ist.

Aufgrund hochempfindlicher Touchscreens kann aber auch eine Bedienung über das Display erfolgen. Dabei ist es wichtig, dass die Druckpunkte sehr präzise definiert sind und das Display auch für weniger grazil geformte Finger groß genug ist, die entsprechende Schaltfläche sicher zu treffen. Am besten ist dies beim Samsung Gear Fit gelöst, dessen Mini-Screen ganze 1,84 Zoll im Durchmesser misst.

Für einen besseren Bedienkomfort lassen sich häufig nur ausgewählte Funktionen direkt über den Tracker steuern. Alle anderen werden dann über die App eingestellt. Einerseits erleichtert dies den Umgang mit dem Fitness Armband. Andererseits ist man dabei aber immer auch zumindest auf ein Smartphone angewiesen, um den Funktionsumfang des Trackers ausschöpfend nutzen zu können. Sicher auch aufgrund des großen, hochauflösenden Displays ist das Samsung Gear Fit dazu geeignet, komplett ohne ein verbundenes Smartphone bedient zu werden. Die intuitive Gestaltung des Displays erlaubt auch Ungeübten den einfachen Umgang.

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